Mehr zu PSI für die Wissbegierigen mit einem hohen Leistungsmotiv
Im Alltag haben wir die Tendenz das Verhalten von Menschen so zu erklären, dass Überzeugungen, Werte und Glaubenssätze ihre Handlungsweise bestimmen. Für Julius Kuhl stehen nicht psychische Inhalte im Vordergrund, sondern der dynamische Blick auf das Gehirn. Wie gelingt es in einer Situation das passende System im Gehirn zu aktivieren resp. zu benutzen? Und können wir ein nicht passendes System herunterfahren, um es zu verlassen und ein passenderes zu aktivieren?
Im Gegensatz zu anderen Persönlichkeitstheorien, die Menschen auf Eigenschaften festlegen (siehe diverse Persönlichkeitstests), fokussiert die PSI-Theorie auf die Funktionsweise unserer Persönlichkeit.
Die auf der Basis der PSI-Theorie erarbeitete entwicklungsorientierte Systemdiagnostik zeigt zum Beispiel auf
Warum und welche Ziele wir verfolgen, die energetisch nicht unterfüttert sind
Ob und wie sich unsere Persönlichkeit unter Stress verändert, was dazu führen kann, dass das Umfeld mit Unverständnis reagiert
Warum wir in gewissen Situationen blockiert sind
Warum wir andere Personen immer wieder «übersteuern»
Warum wir uns schlecht durchsetzen
Weshalb wir ein Erschöpfungsgefühl haben
Usw
Ein Überblick über die Bestandteile der Diagnostik Die TOP/EOS Persönlichkeitsdiagnostik beruht auf einem funktionsanalytischen Ansatz. Ebenso fliessen die neusten Erkenntnisse der Neurowissenschaft mit ein. Anstatt Menschen beziehungsweise Persönlichkeiten zu kategorisieren und in Kästchen hineinzuinterpretieren, bietet die Diagnostik einen hochpräzisen Orientierungskompass. Mit der hoch differenzieren und individualisierten Aussagekraft wird beispielsweise sichtbar, warum in einer aktuellen Lebens- und Arbeitsumgebung Gewohnheitsreaktionen sich überraschend und unkontrolliert durchsetzen, warum lähmende Gedankenschleifen nach Misserfolg dominieren oder warum man Absichten nicht in die Tat umsetzt.
Die Persönlichkeitsdiagnostik misst und bildet ab Motive - die bewussten und unbewussten Antriebskräfte
Beziehung – Dem Wunsch nach Nähe, Kontakt und Zugehörigkeit
Leistung – Dem Wunsch nach Herausforderungen und Komplexität
Macht – Dem Wunsch nach Einflussnahme und Wirkung
Freiheit - Der Wunsch nach frei sein, Frei von Einfluss, Selbstwachstum und Selbstvertrauen
Befindlichkeit – das emotionales Grundgerüst auch unbewusst Persönlichkeitsstile – Wie werden diese gelebt und wie verändern sie sich unter Stress? Selbststeuerung – die Führungszentrale der Persönlichkeit, relevant für Veränderung und Entwicklung Stresshürden – Genügen die Selbststeuerungskompetenzen, um die eigenen Stresshürden zu bewältigen?
Mehr zu den Motiven Motive sind «intelligente» Bedürfnisse. Sie sind die wichtigste Antriebskraft für die Steuerung unseres Handelns. Motive sind der Motor und die Energiequelle für unser Verhalten Die bewussten Motive sagen, wie sich jemand bewusst sieht und wie sie handelt, wenn sie bewusst darüber reflektiert, wie sie handeln möchte oder sollte. Sie entsprechen der bewussten Wahrnehmung von sich selbst (Selbstbild, Wunschbild) sowie der bevorzugten Herangehensweise. Bewusste Motive setzen wir mit unterschiedlichen Funktionssystemen um.
Unbewusste Motive energetisieren und werden sichtbar, wenn die Person spontan handelt. Die unbewussten Motive wirken als Energiequellen. Sie sind unterschwellig und oft für andere sichtbar oder zeigen sich uns als Emotionen und Handlungsweisen, die wir uns nicht erklären können. Sie poppen in Momenten, in denen wir nicht damit gerechnet haben auf. Wir sind bewusst als auch unbewusst angetrieben von vier verschieden Motiven. Klaffen bewusste und unbewusste Motivstärke auseinander, entsteht das Risiko von Energieverlust
Mehr zur Selbststeuerung Man kann sich die Selbststeuerung wie eine Art Führungszentrale der Persönlichkeit vorstellen, die wie eine obere Instanz die verschiedenen Elemente von Persönlichkeit untereinander koordiniert. Ihre Aufgabe besteht darin, «bei jeder Aufgabe immer diejenigen psychischen Funktionen oder Systeme aufzurufen, die für die aktuelle Aufgabe am besten geeignet sind» (Kuhl. 2010, S. 374)
Diese Werte und deren dynamisch vernetztes Zusammenspiel werden von der/der KundIn gemeinsam mit einer lizenzierten PSI-Kompetenzberaterin erforscht. Die Kernthemen des Kunden/der Kundin werden effizient und gezielt mit diesem Kompass aufgespürt und entdeckt. Durch begleitende dialogische Gesprächsführung, welche die persönliche Geschichtsentwicklung (Biografie und persönliche Erfahrungen) sowie Vorstellungen des Kunden/der Kundin in die Diagnostik einbezieht, werden seine/ihre Potenziale lokalisiert.
Dies ermöglicht eine sichere Navigation durch die individuellen Entwicklungsperspektiven und dient als Orientierungskarte auf der Reise des Kunden/der Kundin im Lernen und Wachsen.